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BDSM, Fetisch, Swing – Interview mit Tylor Pup

BDSM, Fetisch, Swing und echte Emotionen – wenn jemand offen über seine Erfahrungen in der Szene spricht, dann darf’s ehrlich sein: roh, direkt und mit Herz. In diesem Interview erzählt uns ein junger Mann, wie er Swing Baby erlebt hat, wie er in die BDSM-Welt eingetaucht ist – und warum Fetisch für ihn weit über das Körperliche hinausgeht.

Wie kamst du zu BDSM – und welche Fetisch-Elemente sind dir wichtig?

Ich bin über die Fesselszene eingestiegen. Das Thema hat mich schon immer fasziniert – dieses Spiel zwischen Kontrolle und Vertrauen. Also hab ich Partys besucht, Infos gesammelt und ausprobiert, was mich wirklich reizt. Spannend: Ich hab in dieser Szene sogar meinen Partner kennengelernt. Mit ihm hab ich viel experimentiert, später aber eher mit anderen gespielt. Ich bin Switcher, neige aber eher zur submissiven Seite. Mir ist wichtig, dass es menschlich passt – dass es offen, respektvoll und ehrlich bleibt. Ohne Vertrauen funktioniert BDSM einfach nicht.

Welche Erfahrungen hast du in der Fetisch-Szene gemacht?

Viele richtig schöne! Ich war auf Pet- und Fetisch-Partys, wo die Stimmung unglaublich frei war. Da zählt nicht, wie du aussiehst oder was du kannst – sondern wer du bist. Natürlich gibt’s auch schwierige Momente, besonders, weil ich durch meine Behinderung manchmal auffalle. Aber die meisten Menschen begegnen mir mit Respekt und echtem Interesse. Wenn man offen darüber spricht, ist das selten ein Problem.

Welche Vorurteile hast du erlebt – und wie gehst du damit um?

Oft sind es keine bewussten Vorurteile, sondern Unsicherheiten. Viele wissen einfach nicht, wie sie mit mir umgehen sollen – aus Angst, mir weh zu tun oder etwas falsch zu machen. Ich sehe das entspannt. Wenn man das Thema offen anspricht, verlieren die meisten schnell ihre Hemmungen. Wichtig ist: Ehrlichkeit schafft Nähe – und genau das gilt auch im BDSM.

Welche Wünsche hast du für dein Fetisch-Leben?

Ich will unbedingt mal zum EFM – European Fetish Meeting. Das ist ein mehrtägiges Event in einem gemieteten Hotel, wo gespielt, gelacht und gelebt wird. Für mich wäre das ein Highlight – eine Mischung aus Freiheit, Begegnung und gelebtem Fetisch.

Dein Rat für Neulinge in der BDSM-Szene?

Nimm dir Zeit. Geh zu einem Fetisch-Stammtisch, triff Gleichgesinnte, rede mit erfahrenen Menschen. Lerne die Szene kennen, bevor du dich hineinwirfst. Und geh nie allein auf Partys, wenn du unsicher bist – gemeinsam ist’s entspannter und sicherer. Wichtig: Hör auf dein Bauchgefühl. Wenn’s nicht passt, dann passt’s nicht.

Wie fandest du das Buch Swing Baby?

Ich hab zuerst die Version aus der Sicht des Mannes gelesen – und war sofort gefesselt. Das Buch ist spannend, ehrlich und spiegelt viele meiner eigenen Erfahrungen wider. Es war fast so, als würde jemand mein Innenleben aufschreiben. Swing Baby hat mich an viele Momente erinnert, die ich selbst erlebt habe – und das auf eine sehr direkte, aufschlussreiche Weise.

War das Buch authentisch?

Absolut! Besonders gut fand ich, dass gezeigt wird, dass es in der Szene nicht immer nur um Sex geht. Manchmal gehst du einfach hin, um zuzuschauen, Energie zu spüren oder dich inspirieren zu lassen. Diese echte Atmosphäre – ohne künstliches Drama – wurde perfekt getroffen. Auch die verschiedenen BDSM-Praktiken wurden sehr realistisch dargestellt: keine überzogene Show, sondern gelebte Leidenschaft.

BDSM ist mehr als ein Fetisch

Was man aus diesem Gespräch mitnimmt: BDSM ist kein Tabu, sondern ein Lebensgefühl. Es geht um Vertrauen, Respekt, Sinnlichkeit – und um die Freiheit, man selbst zu sein. Genau das zeigt auch das Buch Swing Baby – my kinky little secret: echte Menschen, echte Emotionen, echte Lust.

Ein Doppelband, der Grenzen sprengt… 

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Zwei Bücher. Zwei Perspektiven. Ein heißes Abenteuer.
In Swing, Baby – my kinky little secret erzählen Leona und Alex schonungslos ehrlich, wie sie gemeinsam in die Welt von Swinging, BDSM und offenen Beziehungen eintauchen.
Erlebe beide Sichtweisen: die Neugier, die Zweifel, die Eifersucht – aber auch den prickelnden Nervenkitzel, wenn Grenzen verschwimmen und neue Fantasien Realität werden.